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Fototipps
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Digitale SLR-Einsteigerausrüstung Immer mehr Leute möchten sich eine digitale Spiegelreflexkamera (dSLR) mit verschiedenen Wechselobjektiven zum Fotografieren von Flugzeugen oder auch einfach nur zum Spotten zulegen. Auf Kompaktkameras mit fest montierten Objektiven möchte ich hier aber nicht eingehen, da der Markt sehr schnelllebig ist und ich da keinen Überblick habe. Sie können aber insbesondere bei kleinerem Budget eine Alternative sein. Am Anfang erst einmal eine Aufstellung der benötigten Ausrüstung:
zu 1) Kamera: Will sagen: Allein eine teuere Kamera macht noch nicht automatisch sehenswerte Bilder, der wichtigste Faktor ist der Mensch am Auslöser. Ihr habt die Auswahl des Motives und die Bildgestaltung in der Hand, da hilft keine noch so teuere Kamera. Manchmal muss man aber einfach auch etwas Glück haben. Grundsätzlich kann man fast jeden namhaften Hersteller empfehlen. Allerdings ist das jedoch meist eine Entscheidung für längere Zeit, da das Zubehör selten zu anderen Herstellern kompatibel ist. Die Entscheidung will also wohlüberlegt sein und nicht immer führt die billigste Kamera auch zum preiswertesten System. Teilweise sind die billigsten Einstiegsmodelle zu sehr kastriert. Das galt früher z.B. für die Canon 300D und heute trifft das auf die Nikon D40 (egal, ob mit oder ohne x) sowie Nikon D60 zu. Es fehlen Funktionen wie Spiegelvorauslösung und insbesondere die D40 und D60 sind nur eingeschränkt kompatibel mit vielen, auch aktuellen Nikon-Objektiven, obwohl die mechanisch an die Kamera montiert werden können. Dies gilt auch für Objektive von Drittherstellern. Gerade bei einem Umstieg von der analogen Fotografie kann man dort in eine böse Falle tappen und man muss das gesparte Geld (und noch mehr) in neue Objektive investieren. Den auch auf dem Gebrauchtmarkt findet man nur wenige geeignete Objektive. Diese Einschränkungen gelten für die neue Canon EOS 1000D nicht. Sie bietet zwar Spiegelvorauslösung und ist auch mit allen EF sowie EF-S-Objektiven uneingeschränkt kompatibel, ist jedoch im Raw-Modus (das von mir gegenüber JPG bevorzugte Dateiformat, da größere Reserven zur Ausbügelung meiner Bedienungsfehler am PC) mit nur 1,5 Bilder je Sekunde und einem Zwischenspeicher von dann nur sechs Aufnahmen sehr langsam. Da muss man schon bewuster fotografieren, was mir insbesondere bei Mitziehern schwer fällt. Generell: Befingert die Kamera vor dem Kauf. Gerade die Einsteigermodelle sind mittlerweile sehr kompakt gebaut und liegen deshalb gerade mit einem langen Tele eher schlecht in der Hand. Für manche Modelle gibt es aber entweder vom Kamerahersteller oder auch von Drittherstellern Batteriegriffe, die das Handhabung verbessern helfen. Bei Olympus und
Panasonic mag ich das ausgefallene Sensorformat nicht und habe auch Bedenken,
dass bei dem geringen Marktanteil die doch die Lust verlieren und den
Support einstellen. Das hat
Olympus schon mal mit ihrem analogen SLR-System vorgemacht. Die Sensoren
sind kleiner und haben nicht das in der Kleinbildfotografie übliche
3:2-Format, das Bild ist mit einem Breiten:Höhenverhältnis von 4:3 schmaler.
Die in der Werbung versprochenen Vorteile wie leichtere oder preiswertere
Objektive können bisher kaum eingehalten werden. Auch gibt es in der Presse
Berichte, dass die kleinere Sensorgröße mit aggressiveren
Rauschminderungsverfahren erkauft wird. Das wiederum würde dann zu Verlusten
bei der Abbildung feiner Details führen. Pentax / Samsung sind kleinere Hersteller, die durchaus interessante Produkte anbieten, aber bisher nach oben nur wenig "Upgrade"-Möglichkeiten anbieten. Doch selbst für engagierte Amateure ist das vorhandene Angebot ausreichend. Sony (ex Konika Minolta) ist nicht zu unterschätzen, da wird demnächst sicherlich noch was noch was interessantes kommen. Die haben gerade neue Kameras vorgestellt, die Richtung "Profi" tendiert, so dass sich da für die Zukunft ein Upgrade-Weg aufzeigt. Und auch am unteren Ende der Preisspanne findet man interessante Modelle. Sigma wird immer wieder kontrovers diskutiert, da die eine gänzlich andere Sensortechnik einsetzen. Auch gibt es für die nur sehr wenig Zubehör von Drittherstellern. Hier sollte man sehr gut überlegen, ob man in ein System investiert, welches eine extrem kleine Nische auszufüllen versucht.
zu 2)
Weitwinkel bis leichtes Tele: Eine kleine Warnung möchte ich aber aussprechen:
zu 3) Tele:
zu 4)
Speicherkarten:
zu 5) Akku:
zu 6)
Tasche/Rucksack:
zu 7)
Sonstiges: Später kommen dann vielleicht noch Fernauslöser, Stativ (da bitte nicht zu sehr sparen) für Nachtaufnahmen oder ein besserer Blitz dazu (der eingebaute reicht für's Wohnzimmer, aber nicht viel weiter). Viele Fotostandorte befinden sich direkt am Flughafenzaun. Ein Klapptritt mit drei bis fünf Stufen ist deshalb auch eine gute Investition.
zu
8) Was man nicht braucht: Geschmackssache sind sicherlich Effektfilter wie z.B.
einen Sternchenfilter für Nachtaufnahmen. Ich mag die nicht! Einen
ähnlichen, jedoch dezenteren Effekt erreicht man durch Abblenden. Wenn man viel eher vergleichsweise statische Motive fotografiert, kann u.U. ein Polfilter hilfreich sein. Am Flughafenzaun kostet er aber nur wertvolles Licht und kann nur schwer korrekt benutzt werden.
zu 9)
Literatur und Links: www.fotolehrgang.de , falls nur geringe Grundlagen www.digitalkamera.de mit einer Menge guter Fototipps www.dpreview.com - US-Seite mit vielen sehr guten und ausführlichen Kamera-Testberichten Wenn man jetzt mal ein paar Preise zusammenaddiert, landet man schnell deutlich über 1.000€. Nur darf man nicht zu sehr sparen, sonst vergeht einem schnell die Freude. Stand: Januar 2009 |