diesem Jahr jährt sich der erste Motorflug der Gebrüder Wright zum 100. mal. Somit werden viele Veranstaltungen unter diesem Motto durchgeführt. So auch der Großflugtag auf dem Verkehrslandeplatz Dahlemer Binz (EDKV) im Landkreis Euskirchen in der Eifel. Da die Bilder hier im Gegensatz zu einem anderen Ereignisse eher präsentabel sind, möchte ich Euch einige der dort  anlässlich meines Besuches dort geschossenen zeigen. Es gab eine Menge interessanter Flugzeug aus der Doppeldeckerära zu sehen und neben einer Transall C160 der Bundesluftwaffe (okay, kein Doppeldecker) waren an größerem Gerät noch ein Antonov An-2 Eineinhalb-Decker und eine Junkers Ju52 zu sehen.

Gegen Mittag traf ich mit dem PKW ein, es waren schon eine Vielzahl Besucher anwesend, wobei einige auch über den Luftweg angereist sind:

Doch jetzt erst zu den zu den Hauptdarstellern. Sollte ich irgendwo Kappes geschrieben haben, bitte ich um eine kurze Mail, da ich mich  mit Großgerät besserauskenne.

1939 wurde die Firma Pilatus in Stans, Schweiz gegründet. 1953 wurde die ersten Maschinen des Militätrainer PC-3 an die Schweizer Air Force und an die brasilianische Navy ausgeliefert. Bis in die 90er Jahre setze die Schweiz diesen Typ zur Schulung ein.Die Geschichte der hier gezeigten Pilatus P-3 F-AXPU habe ich zwar nicht recherchiert, doch wegen der Farbgebung tippe ich auf ein urspünglich nach Südamerika geliefertes Model:

1978 markierte dann den Erstflug der PC-7, eines bis heute mehr als 450x gebaute Trainers mit Turboprobantrieb

Beech D17S Staggerwing war das erste Serienflugzeug der Beech Aircraft Coporation und sollte als Reise- und Verbindungsflugzeug verwendet werden. Der in Stahlrohbauweise Rumpf dieses Kabinendoppeldeckers bietet Platz für vier bis fünf Personen ud war der Learjet der 30er Jahre: Schnell und bequem eine kleine Zahl von Reisenden von A nach B bringen. Insgesamt wurden 781 Flugzeuge dieses Typs in über 20 verschiedenen militärischen und zivilen Varianten gebaut. Die hier gezeigte N69H wurde im Jahr 1943 an die US Air Force ausgeliefert und dort bis 1946 intensiv genutzt. Nach einer Grundüberholung durch eine Chefingenieur der US Air Force und einer weiteren Cockpit-Restaurierung wurde das Flugzeug 1992 über den Atlantik nach Deutschland überführt und ist jetzt auf dem Flughafen Braunschweig beheimatet (Quelle: www.classic-flyers.de). Leider kann man den Sound nicht auf den Bildern "sehen".

Boeing E75 Stearman:
1333/34 entwickelte Lloyd Stearman - Stearman Aircraft Co., Wichita -  einen zweisitzigen kunstflugtauglichen Trainer. Boeing übernahm die Firma und verkauft insbesondere wegen des II. WK zwischen 8000 und über 10.000 (die Zahlen schwanken je nach Quelle) an die US Air Force und US Navy in den verschiedensten Varianten mit den unterschiedlichsten Motoren, von denen viele später zivil z.B. auch als Agrarflugzeug genutzt wurden.

in loser Vierer-Formation mit der Staggerwing:

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