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Swiss International Air Lines |
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Die in Basel, Schweiz ansässige Swiss geht auf die Crossair zurück, die nach dem Zusammenbruch der Swissair 2001 eine Großteil derer Aktivitäten übernahm und ihren Namen in Swiss International Air Lines änderte. Die insolvente Swissair war der Nachfolger der 1919 gegründete Frick & Co, welche 1931 mit der Balair - Basler Luftverkehr zur Schweizerischen Luftverkehrs AG fusionierte. Ab 1935 war die Swissair eine der ersten Airlines, die Stewardessen an Bord einsetzte. In den 90er Jahren zeichneten sich zunehmend jedoch Allianzen und Fusionen ab. Die Swissair beteiligte sich deshalb u.a. an der belgischen Sabena, der deutschen LTU, aber auch an der Crossair und weiteren Fluggesellschaften. Als Gegenwicht zu den Allianzen wie One World und der Star Alliance wurde die Qualiflyer Group gegründet. Da jedoch Gesellschaften wie die Sabena nie in ihrer Geschichte Gewinne erwirtschaftet haben, war der finanzielle Spielraum der Swissair sehr klein und nach dem Rückgang der Passagierzahlen als Folge der Terroranschläge vom 11.09.01 in den USA reichte die Kapitaldecke nicht mehr aus, so dass der Betrieb eingestellt werden musste. Die Crossair entstand 1979 aus einem kleinen Lufttaxibetrieb und nahm zunächst mit kleinen Propellermaschinen den Linienverkehr auf. Dabei wurden vornehmlich passagierschwache Routen geflogen, für die sich der Einsatz größerer Maschinen nicht lohnte. Viele der Flüge führten zu abgestimmten Zeiten von /nach Basel, so dass man immer noch relativ schnell viele Ziele in Europa erreichen konnte, die von anderen Airlines nicht in dem Maße bedient wurden. Als der Zusammenbruch der Swissair abzusehen war, wurden die Anteile an der Crossair aus deren Vermögen herausgelöst. Es entstand aus der nun wieder selbständigen Airline die Firma, die heute noch das Schweizer Kreuz in alle Welt fliegt. Während die Flugzeuge der bankrotten Swissair eiligst aus rechtlichen Gründen neue Logos erhalten mussten, waren noch lange viele Maschinen in den Crossair-Farben zu sehen. In der Geschichte der "neuen" Swiss gab es häufiger Versuche zur Zusammenarbeit mit den großen Luftverkehrsallianzen, die jedoch nicht über einzelne Codeshare-Abkommen hinaus gingen. Ein erster Übernahmeversuch der Lufthansa in 2003 konnte noch abgewehrt werden. Kurz darauf scheiterte jedoch auch der Versuch des Beitritts bei der One World, bei der die British Airways eine der führenden Gesellschaften ist. Als unabhängige und ungebundene Airline wurde das Erreichen positiver Geschäftszahlen trotz des kleinen, aber lukrativen Geschäftskundenmarktes immer wieder verschoben und die Flotte ist in mehreren Schritten immer weiter verkleinert worden. Im März 2005 wurden jedoch erneute Verhandlungen mit der Lufthansa abgeschlossen: Die Großaktionäre der Swiss, die knapp 86% der Aktien hielten, hatten schrittweise ihre Anteile über eine Zwischenholding an die Lufthansa übertragen und ihr temporäres Engagement zur Sicherung des Luftverkehrsstandortes Zürich bis 2007 beendet. Entscheidend hierfür war, dass die zwischenstaatlichen Verkehrsrechte, die bisher an die Nationalität der Mehrheit der Eigentümer der betroffenen Fluggesellschaft gebunden sind, entsprechend nachverhandelt werden konnten und dass die Kartellbehörden ihre Zustimmung gaben. Anfang Juni 2005 waren 96% der Aktien an die Zwischenholding Airtrust übertragen bzw. war die Übertragung vertraglich zugesichert, so dass einen Zwangsabfindung geprüft werden konnte. Mittlerweile ist die Swiss auch Mitglied der Star Alliance und schreibt auch dank Synergieeffekten mit der Konzernmutter schwarze Zahlen.. Im Rahmen der weiteren Konsolidierung wurde die Regionalflotte auf einen Flugzeugtyp, die Avro RJ100, vereinheitlicht. Die Saab 2000 verließen bereits im Spätsommer 2005 die Flotte, im Sommer 2006 endete auch der Einsatz der Embraer RJ145. Zum Frühjahr 2006 wurde diese Teilflotte in die Swiss European Air Lines ausgelagert. Deren ICAO-Code lautet SWU, doch ähnlich wie bei der Lufthansa CityLine werden die Flüge nur unter dem Code des Mutterkonzerns durchgeführt. Im Februar 2008 gab man überraschend die Übernahme der Edelweiss bekannt. Sie ist zum November 2008 vollzogen worden. Im Gegenzug will die Swiss verstärkt Reisen des bisherigen Eigentümer Kuoni vermarkten. Urspünglich sollten die Businessjets der Lufthansa Private Jet von der Swiss European betrieben werden. Eine erste Maschine wurde auch schon auf diese zugelassen. Im Juli 2008 kaufte man jedoch die Servair Private Charter AG und betreibt unter dem Namen Swiss Private Aviation AG seit Frühjahr 2009 mit eigener Betriebsgenehmiung diese Jets.
Aktuelle Lackierung: Neuere Variante der Crossair-Lackierung Provisorischer Titel auf alter Swissair-Lackierung: Unauffälliger Sticker auf den Avros: Stand: September 2006 / Ergänzung Edelweiss Februar 2008 / Ergänzung Swiss Private August 2008 |
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