Die Latis Gruppe gründete in 1977 die PrivarAir zur Durchführung ihrer
eigenen Firmenflüge. Nachdem in 1995 das Schweizer Luftfahrtbundesamt auch die
Lizenz zur Durchführung kommerzieller Flüge für Dritte erteilt hatte, wurden
zunächst Ad-Hoc-Charterdienste für VIPs angeboten. An Genfer Flughafen
unterhält sie seit Februar 2002 gemeinsam mit der Flughafengesellschaft ein
eigenes Terminal für ihre Kunden. Bekannter in Deutschland wurde sie, als die
Lufthansa ihr den Auftrag erteilte, Flüge von
Düsseldorf nach Newark, einem der Flughäfen von New York durchzuführen.
Eingesetzt werden dabei seit Juni 2002 die Langstreckenversionen des Airbus
A319 mit reiner Businessclass-Bestuhlung für 48 Passagiere. Später wurde dieser
Dienst auch ab München mit Boing 737 BBJ angeboten. Die Airbus-Maschinen tragen
dabei eine deutsche Kennung und sind auf PrivatAir GmbH in Düsseldorf
zugelassen. Zum Sommerflugplan 2008 erfolgen aber Änderungen bei der
Stationierung der Maschinen, die für die Lufthansa im Einsatz sind, da
die bisherigen Flüge auf größeres Gerät umgestellt werden. Im Oktober des gleichen Jahres begannen auch Firmenflüge für die
Airbus zwischen den Standorten Birmingham, Hamburg und Toulouse. Hier werden
jedoch zwei "normale" A319 eingesetzt. Seit 2005 werden für die KLM und die Swiss ebenfalls Flüge
von Amsterdam bzw. Zürich in die USA durchgeführt. Hier werden wie ab München
Boing 737 BBJ eingesetzt. Eine weitere 737 BBJ und eine 757-200 stehen für
VIP-Charter zur Verfügung.
IATA- / ICAO-Code: - / PTI (PTG f. Deutsche Tochter)
Homebase: Genf, Schweiz
Callsign: Privatair (Privatjet)