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Gegründet am 06.01 1953 unter dem Namen "Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf" (Luftag), 1954 umbenannt in Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft. Die vollständige Privatisierung erfolgte in mehreren Schritten im Wesentlichen in den 90ern bis 1997. Firmensitz der Konzern-AG ist Köln in Deitschland. Der Name geht auf die 1926 gegründete Deutsche Luft Hansa zurück.

Deutsche Luft Hansa (1926-1945):
Der Name geht auf die 1926 durch den Zusammenschluss der Deutschen Aero Lloyd (DAL) (1923 fusionierten die Flugbetriebe der Reedereien HAPAG und Norddeutscher Lloyd zur DAL) und Junkers Luftverkehr (gegründet 1923) entstandenen "Deutsche Luft Hansa Aktiengesellschaft" zurück. Der Kranich wurde damals von der DAL übernommen, während Gelb und Blau die Hausfarben der Junkers waren. Der Zusammenschluß erfolgte, da die Gesellschaften für sich zu klein für einen Betrieb ohne staatliche Subventionen waren. Die "alte Luft Hansa (noch getrennt geschrieben) war einer der Pioniere der noch jungen Linienfliegerei. Da man auf die Vorgängerairlines zurückgreifen konnte, standen schon zu Beginn des Flugbetriebes 162 Flugzeuge zur Verfügung.

Im gleichen Jahr führte man z.B. Expeditionsflüge nach China zur Erkundung neuer Flugroten durch, beteiligte sich auch an ausländischen Fluggesellschaften bzw. wirkte bei deren Gründung mit. Erwähnt seien hier die russische Deruluft, die spanische Iberia, in China die Eurasia und in Brasilien die Sydicato Condor. Ebenfalls im Gründungsjahr begann man mit Nachtflügen nach Königsberg entlang von extra hierfür aufgestellten Lichtmasten und bot Flüge nach Moskau an, was für damalige Verhältnisse eine ungewöhnlich lange Rote war, bei der mehrere Zwischenlandungen eingelegt werden mussten. Luftpoststrecken verkürzten die Brieflaufzeiten von Berlin nach Istanbul auf 24 h.

Anfang der 30er Jahre wurde weltweit erstmals Post über den Südatlantik geflogen. Die dabei eingesetzen Flugboote legten dabei Tankstopps bei im Meer kreuzenden Versorgungsschiffen ein. 1938 flog man erstmals im Rahmen eines Testflüges mit einer Focke-Wulf FW 200 Condor eine landgestützte Passagiermaschine nonstop in gut 24 1/2 h von Berlin-Staaken nach New York City, mit Passagieren hatte die Maschine jedoch nur eine Reichweite 3.000km.

Mit Ausbruch des II. Weltkrieges gab es eine Zesur und die Luft Hansa wurde in die Luftwaffe integriert. Nach Kriegsende wurden die Flüge nicht wieder aufgenommen und die Liquidation 1945 von den alliierten Siegermächten beschlossen und ab 1951 betrieben.

Deutsche Lufthansa (seit 1953/55):
Annähernd zeitgleich zur Liquidierung wurde vom Verkehrsministerium der Vorbereitungsauschuß Luftverkehr eingesetzt. Nach seinem Vorsitzenden ist er auch unter dem Namen Büro Bongers bekannt. Seine Arbeit mündet 1953 in die Gründung der Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (Luftag). Diese erwirbt von der in Liquidation befindlichen "alten" Luft Hansa 1954 für 30.000 DM die Namenrechte und das Logo. Zum 1. März 1955 kann mit Genehmigung der Alliierten der Testbetrieb aufgenommen werden. Eingesetzt werden dabei vier Convair CV 340. Am 01. April wird der planmäßige Passagierdienst aufgenommen. Anfänglich werden nur Hamburg, Köln/Bonn, Frankfurt und München bedient. Kurz darauf treffen auch die ersten vier Lookheed Super Constellation ein, so dass zunächst mit von der TWA gestellten Piloten zum 15. Mai der Transatlantikdienst wieder aufgenommen werden kann.

Im gleichen Jahr wird auch die Deutsche Lufthansa (Ost) gegegründet. Da die Namensrechte jedoch bei der Lufthansa (West) liegen, ging diese1963 in der Interflug auf. Nach der Wiedervereinigung wollte die Lufhansa sie übernehmen, scheiterte jedoch am Widerstand der Kartellbehörden und die Interflug wurde 1991 liquidiert.

1960 begann mit Einflottung der ersten Boeing 707 das Jet-Zeitalter, später war man u.a. maßgeblich an der Entwicklung der Boeing 737 beteiligt, deren Erstkunde man war. 1961 wurden erstmals in Koorperation mit der Seabord Worlds Airlines reine Frachtflüge über den Nordatlantik angeboten, 1963 erstmals Mallorca angeflogen und die Lockheed Super Constellation zunehmend vom Langstreckendienst entbunden. 1970 erhält die Lufthansa ihre erste Passagier-747, zwei Jahre später folgt der erste Frachter.

1982 bot man erstmals in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bundesbahn "Flüge auf Höhe Null" an. Ab Düsseldorf, Köln und Bonn sowie später auch ab Stuttgart fuhren Züge mit LH-Flugnummer, in denen normale Bahnkarten nicht gültig waren. Diese "Flüge" wurden 1993 wieder eingestellt, heute bietet die Bahn ab Köln HBf, Bonn-Siegburg und Stuttgart den AIRail-Service an, bei dem man an Lufthansa-Passagier bereits am Bahnhof mit einem entsprechenden einchecken kann, den ICE nutzen darf und am Flughafenbahnhof in Frankfurt sein Gepäck abgibt.

In den 90er Jahren überstand die Lufthansa ein schwere Kriese, da der Luftverkehr weitgehend liberalisiert wurde. In der Folge erfolgte die weitgehende Pivatisierung. Als Antwort darauf wurde 1997 die Star Alliance gegründet. Diese ist heute die größte Allianz voneinander unabhängiger Fluggesellschaften.

Übersicht Beteiligungen (Stand 10.2008):

100%:

  • Air Dolomiti (Italien)

  • Lufthansa Passage Airline
  • Lufthansa CityLine GmbH
  • Lufthansa Cargo AG
  • Swiss International (seit 01.07.2007) mit den Tochterfimen Swiss European, Swiss Private Aviation und Edelweiss
  • Lufthansa Private Jets seit Frühjahr 2009 betrieben von Swiss Private Aviation

Teileweise u.a.

  • 50% AeroLogic (Gemeinschaftsunternehmen mit Deutsche Post/DHL, Aufnahme Flugbetrieb 2009 geplant)
  • 50% Sun Express
  • 49% (50,0001% der Stimmrechte) Eurowings mit Germanwings, Vollübernahme zum 01.01.09 geplant
  • 45% Brussles Airlines mit der Option zur vollständigen Übernahme ab 2011
  • 30% minus eine Aktie British Midland (BMI) (Aufstockung auf 80% zu Mitte 01/09 geplant)
  • 25% Jade Cargo International
  • 24,9% Condor
  • 19% JetBlue
  • ca. 13% Luxair

Allianzen:
  • Star Alliance
  • Lufthansa Regional
  • WOW (Fracht)

Wichtige Beteiligungen und Tochterfimen:
Zum Ende des Jahres 1955 gründete die Lufthansa zusammen mit weiteren Partnern die Deutsche Flugdienst GmbH, die später die Condor-Luftreederei des Oetker-Konzerns übernahm und als Condor Flugdienst GmbH firmierte. Diese Gesellschaft wurde in den gemeinsam mit KarstadtQuelle betriebenen Thomas Cook-Reisekonzern eingebracht. 2007 trennte man sich bis auf eine Sperrminorität an der Condor von dieser Beteiligung.

German Cargo Services war der ursprüngliche Name der 1977 ausgegründeten Lufthansa Cargo AG, die im Gegensatz zum Mutterkonzern nicht Mitglied der IATA war. Auf Grund rechtlicher Einschränkungen hätte man andernfalls nicht alle Frachtdienste anbieten können. Die Flotte bestand aus Boeing 707, die später durch DC8-73 ersetzt und um 747 ergänzt worden sind. 1993 erfolgte die Umbennung und die gesamte Frachtflotte wird seitdem von der Cargo-Tochter betrieben.

Da in Berlin bis zur Wiedervereinigung immer noch alliertes Recht galt, konnte die Lufthansa die damals geteilte Stadt nicht anfliegen. Sie gründete 1988 deshalb zusammen mit der Air France die EuroBerlin France (ab 1990 nur noch EuroBerlin). 1994 wurde diese Gesellschaft wieder aufgelöst.

Im Folgejahr steigt man mit 52% bei der 1974 gegründeteten DLT (Deutsche Lufttransport GmbH) und übernimmt diese 1993 vollständig. Ein Jahr vor der 100%igen Übernahme wurde diese in Lufthansa CityLine GmbH umbenannt. Ihre Flüge werden heute fast ausschließlich unter Lufthansa-Flugnummer durchgeführt.

Die SAS gab 1999 30% minus einer Aktie der britischem BMI an die Lufthansa ab. Ende Oktober wurde bekannt, dass Sir Michael Bishop (bisher Haupteigentümer der BMI) seine seit '99 bestehende Put-Option ausüber wird , so dass die Lufthansa - die bereits einige Monate vorher öffentlich bekannt gegeben hatte, dass man den Kauf eingeplant habe - frühestens Mitte Januar 2009 80%ige Eigentümerin werden wird. Weitere 20% werden weiterhin von der SAS gehalten.

Seit dem 1. Januar 2001 ist die Eurowings AG zu anfänglich 24,9% im Besitz der Lufthansa. Später wurde der Anteil auf 49% erhöht, wobei man 50,0001% der Stimmtechte hält. Deren Chartertochter Eurowings GmbH wurde zum 27.10.2002 in Germanwings GmbH umbenannt und bietet seitdem Low-Cost-Dienst an.
Ab 01.01.2009 wird die Eurowings zur 100% der Lufthansa gehören.

2003 übernahm man die italienische Reginalfluggesellschaft Air Dolomiti. Zusammen mit u.a. Eurowings, Air Dolomiti, Contact Air und Augsburg Air bildet sie die Lufthansa Regional Allianz (Nachfolgerin des Team Lufthansa). Innerhalb dieser Allianz sind die beteiligten Gesellschaften Franchisenehmer der Lufthansa und haben mit Ausnahme der Air Dolomiti die Farbgebung dem Konzerndesign angepasst.

Kurz vor ihrem 50. Jubiläum übernahm die Lufthansa 2005 zunächst 49% deraus der Crossair hervorgegangenen  Swiss International, die vollständige Übernahme erfolgte zum 01. Juli 2007.

Im Dezember 2007 überraschte man mit der Ankündigung der Übernahme von 19% der Anteile der US-Amerikanischen JetBlue, was erst durch das "Open Sky" Abkommen zwischen der EU und den USA möglich war.

Ebenfalls (zumindest für mich) überraschend kam im Februar die Ankündigung der Edelweiss durch die LH-Tochter Swiss. Die Übernahme wird zum 1. November 2008 vollzogen.

Desweiteren war man z.B an der Gründung der SunExpress und der Jade Cargo beteiligt und 2009 soll eine gemeinsame Cargo-Fluggesellschaft (ursprünglicher Arbeitstitel NewCo) in Koorperation mit der Deutschen Post/DHL ab Leipzig an den Start gehen. Im Januar einigte man sich auf den Namen AeroLogic GmbH.

Ab 2005 bot die Lufthansa testweise Anschlußflüge unter dem Namen Lufthansa Private Jet mit Businessjets außerhalb des eigentlichen Flugplanes zur individuellen Buchung zunächst nur ab München und Frankfurt (Egelsbach) an. Die Flüge wurden von der portugieschen NetJets Europe. Später konnten diee Flüge auch ohne Anschlußflug von jedem geeigneten Flughafen ausgehend gebucht werden und man ging in den Regelbetrieb über. Obwohl Anfang 2007 der Vertrag für fünf weitere Jahre verlängert worden ist, beschloß man im Herbst 2007 die kurzfristige Beendigung der Koorperation. Die Lufthansa gab im Dezember 2007 die Anschaffung eigener Business-Jets bekannt und wird in der Übergangsphase mit der DCA zusammenarbeiten. Die erste Maschine von von der Swiss European betrieben, ab Frühjahr 2009 wird dies die Swiss Private übernehmen.

Die Brussels Airlines gehört vorbehaltlich der Zustimmung der Kartelbehörden seit September 2008 zu 45% der Lufthansa. Ab 2011 besteht zudem nach Umschreibung der Verkehrsrechte für die Lufthansa die Option zu einer vollständigen Übernahme.

Unter dem Markennamen "Lufthansa Italia" werden ab Februar 2009 innereuropäische Flüge ab Mailand mit A319 angeboten. Germanwings hat dazu ab November 2008 sechs Flugzeuge abgegeben, welchen in den Farben der Lufthasa lackierten wurden/werden und im Titel den Zusatz "Italia" tragen. Durchgeführt werden die Flüge vsl. zunächst von der Air Dolomiti, später soll eine eigene Betriebslizenz beantragt werden.

Neben dem Angebot an Flugleistungen ist die Luftahnsa auch in vielen weiteren Bereichen rund um Luftfahrt tätig. Erwähnt sei hier die Lufthansa Technik (ICAO-Code LHT, Callsign Lufthansa Technik) mit iher 100%-Tochter Condor Cargo Technik (Wartung), die LSG Sky Chiefs (Catering) und die Lufthansa Systems (IT-Dienstleister mit Schwerpunkt Luftfahrt).

Drehkreuze / Hubs:
In den Anfangsjahren bot man ab verschiedenen Flughäfen interkontinentale Dienste an, beschränkte sich jedoch später auf Frankfurt als zentralem Hub. Da dort jedoch zunehmend Kapazitätsprobleme abzusehen waren, wurde München als zweiter Hub aufgebaut. Düsseldorf und Hamburg wurden später regionale Drehkreuze für den Europaverkehr. Mit der Übernahme der Swiss kam Zürich als dritter Hub hinzu. Weitere Kapazitätssteigerungen ab Düsseldorf führten 2007 zu der Entscheidung, dass man seit Sommerflugplan 2008 auch wieder mit wenigen großen Maschinen über den Atlantik fliegt. Von dort wurden in den letzten Jahren nur Flüge mit A319 in spezieller Ausstattung (reine Businessclass-Bestuhlung für 48 Passagiere und Zusatztanks) in Zusammenarbeit mit der PrivatAir angeboten. Auch mit solchen Flügen war man Vorreiter in der Branche, während man andererseits in der Ausstattung der Economy-Klasse mit individuellen Bildschirmen hinter dem Branchentrend hinterher hinkt, was aber dem Erfolg der Gesellschaft keinen Abruch tat.

Flotte:
Vielfach war man auch als einer der Erstkunden an Neuentwicklungen beteiligt. So war der allererste Besteller der 737 und die erste Fluggesellschaft, die die 757-300 (für Condor)  und die 747-8i bestellte. Nachdem man zunächst eine rein amerikanische Flugzeugflotte unterhalten hatte, kam bei der damals noch staatlichen Lufthansa auch schon die erste Verkaufsversion der Airbus A300 hinzu. Die Concorde wurde (aus der Sicht eines Flugzeugfans leider) abbestellt. Im Rahmen der Streckenerprobung unter realistischen Bedingungen führte man zusammen mit Airbus auch die ersten Passagierflüge mit der A380 durch.

Zur detaillierten Flottenübersicht einschl. Taufnamen

Historische Flugzeuge:
Über die 1986 eingerichtete Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung (DLBS) betreibt die Lufthansa auch eine Flotte historisch bedeutender Flugzeuge. Die bekannteste Maschine dürfte dabei die "Tante Ju" Junkers Ju-52/3m D-AQUI (BJ: 1936, offizielle Kennung: D-CDLH) sein, die nach bewegter Geschichte unter ihrer historischen Kennung seit 1986 (zum 60. Jubiläum der "alten" Luft Hansa) wieder Gäste der Lufthansa befördert. Weitere Flugzeuge sind eine 1940 gebaute Messerschmitt Bf 108 Taifun (Kennung D-EBAI), die seit 1993 den Namen "Elly Beinhorn" zu Ehren ihrer Taufpatin trägt. Die Dornier Do 27 B-3 D-EDNU (BJ '59,) die anfang 1990 von Conrado Dornier überholt und der Stiftung flugfertig zur Verfügung gestellt wurde, dient als Spornradflugzeug der Schulung der Ju-52 Piloten. Abgerundet wird die Flotte durch die 1999 erworbene Saab 91B Safir D-EBED. Zwei Maschinen dieses Typs setzte die Lufthansa von 1954 bis 1967 im Rahmen der Pilotenschulung ein.

Im Dezember 2007 wurde zudem bekannt, dass die Lufthansa von einem privatem Sammler drei Lockheed L1649 Starliner erworben hat. Weltweit gibt es von diesem Muster (Das größte und zugleich letzte Muster der Constellation-Baureihe) nur noch vier vollständige Exemplare, flugfähig ist jedoch keines. Erstbesitzer einer Maschine war sogar die Lufthansa. Es ist wohl die vsl. bis 2010 dauernde Restaurierung mindestens eines Exemplares in einen flugfähigen Zustand geplant.

Weitere ältere Maschinen findet man bei der Lufthansa Technik. Sie dienen dort jedoch nur als Trainingsmaschinen für die Flugzeugmechaniker und sind nicht öffentlich zugänglich.

Bilder DLBS

Lufthansa Passage (Frankfurt)
IATA-/ ICAO-Code: LH  DLH
Callsign: Lufthansa
Bilder

Lufthansa CityLine (Köln)                                 Lufthansa Cargo (Frankfurt)
IATA-/ ICAO-Code: CL / CLH                           LH / GEC
Callsign: Hansaline                                                 Lufthansa Cargo
Bilder                                                                    Bilder

Lufthansa Passage:

Sonderlackierung zum 50. Jubiläum des Erstfluges der neuen Lufthansa:

Sonderlackierung "Star Alliance":

Lufthansa CityLine:

Lufthansa Cargo:

ehemalige Lufthansa Cargo WOW-Sonderlackierung:

Ju-52 der Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung

Generelle Überarbeitung und Erweiterung: Dezember 2007, Ergänzung Edelweiss Februar 2008, Ergänzung Brussles September 2008, Ergänzug bmi und Eurowings Oktober 2008, "Lufthansa Italia" im November 2008