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Die heute größte Fluglinie Südkoreas wurde 1962 als staatliche Airliene
gegründet, da ihre Vorgängerin, die 1948 gegründete private Korea National
Airlines (KNA) insolvent war und den Betrieb einstellte. Da sich schnell
Mißwirtschaft abzeichnete, wurde sie 1969 privatisiert. Bis 1984 lautete ihr
Markenname Korean Airlines / KAL. Mit dem Namenswechsel wurde auch die aktuelle
Lackierung eingeführt. Sie ist gemessen in Frachtonnenenkilomerter im
internationalen Verkehr eine der größten Frachtfluggesellschaft, deren
Cargo-Ableger ist seit 1980 in Frankfurt zu Gast. Auch unterhält man in Los
Angeles ein eigenes Luftfrachtzentrum. Wohl einzigartig ist die Korean Air
Aerospace. Diese Tochtergesellschaft ist Zulieferer sowohl für Boeing als auch
Airbus und stellt zudem in Lizenz Hubschrauber her. 2000 trat man der
Luftfahrtallianz Sky Team bei.
Seit 1973 setzt man die Boeing 747 ein, wird die jedoch mittelfristig durch
Boeing 777 und Airbus A380 ablösen, die vorhandenen Jumbo Jets sollen zu
Frachtern umgebaut werden. Die KAL ist auch Kunde für die Boeing 787.
Weltweite Schlagzeilen machte die Airline 1983, als eine über der Sowjetunion
durch Fehler der Besatzung vom Kurs abgekommenen 747-230B abgeschossen wurde. Es
handelte sich dabei um die ehemalige D-ABYH der Lufthansa. Bereits 1978 drang einen Maschine der KAL in den sowjetischen
Luftraum ein und konnte erst durch die Beschädigungen als Folge eines
Raketenbeschusses zur Landung gezwungen werden.
IATA-/ICAO-Code: KAL / KE
Homebase: Seoul, Südkorea
Callsign: Koreanair

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Stand: Oktober 2007
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