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KLM - Koninklijke Luchtvaart Maatschappij N.V. |
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Bis zu ihrer "Fusion" mit der Air France im Juni 2004 (die AF hält 81% der gemeinsamen Holdung) war die KLM die älteste noch unter ihrem ursprünglichen Namen operierende selbstständige Fluggesellschaft der Welt. Albert Plesman hatte bereits zum Ende des I. Weltkrieg die Idee, die hoffentlich bald überzähligen Maschinen der Luftwaffe für einen Liniendienst über den Ärmelkanal nach England zu nutzen. Die königliche niederländische Luftfahrtkommission rief deshalb die KLM als nationale Fluglinie ins Leben - ihre Gründung erfolgte zum 7. September 1919. Während Plesman eher den organisatorischen Part im Vorstand übernahm, war der Flugzeughersteller Anthony Fokker für den technischen Part zuständig und konstruierte in der Folge auch maßgeschneidert für die KLM die passenden Flugzeuge. Das Startkapital stellten niederländische Geschäftsleute zur Verfügung. Ab 1927 verband die KLM auch die Kolonien wie z.B. Niederländisch-Indien
(das heutige Indonesien) mit Europa. Im Rahmen dieser ab 1930 regelmäßig
durchgeführten Flüge nahm die KLM im Oktober 1934 auch am Victorian Centenary
Air Race (MacRobertson Luftrennen) von England nach Australien teil und belegte
mit einer bei Fokker in Lizenz gebauten Douglas DC-2 den Klassensieg und
erreichte auch den zweiten Platz in der Gesamtwertung. Die Originalmaschinen
ging später leider bei einem Absturz verloren, doch das Museums Aviodrome im
niederländsichen Lelystad hat eine DC-2 der Royal Australien Airforce
restauriert und in den klassischen Farben lackiert. Hier ein Bild der wohl
letzten Flugfähigen DC-2 der Welt: Wegen der Besetzung der Niederlande durch die Nazies im II. Weltkrieg ruhte innereuropäisch der Flugbetrieb, doch konnte ein kleiner Teil des Personals und der Flotte vor dem Zugriff der Besatzer gerettet werden . Es wurde weiterhin in den Kolonien geflogen. Kurz nach Kriegsende konnte mit staatlicher Hilfe der Flugbetrieb wieder regulär aufgenommen werden. Die KLM war dabei auch die erste Fluggesellschaft, die das europäische Festland wieder mit New York verband. 1971 war die KLM Erstkunde der Boing 747-200B, die ursprüngliche -100 genügte nicht deren Ansprüchen, beschaffte aber auch Großraumjets des Typs DC-10-30. Einen KLM 747 war auch am bisher größten Flugzeugunglück der zivilen Luftfahrt beteiligt: Sie stieß mit einer PanAm 747 auf dem Flughafen Teneriffa-Nord bei schlechter Sicht zusammen, wobei 583 Menschen ihr Leben verloren. Die Amerikaner starteten ohne eindeutige Freigabe obwohl die KLM noch auf der Bahn rollte. Das heutige Farbschema der KLM wurde in 1972 eingeführt und in 2004 geringfügig modifiziert. Die KLM cityhopper ist die Reginaltochter der KLM. Desweiteren ist sie an der KLM Cargo sowie zu 80% an der Transavia beteiligt. Der LCC Buzz wurde 2003 an die irische Ryanair verkauft. Im Dezember 2008 übernahm man die Anteile der Maersk Reederei an der Martinair und wurde damit alleiniger Eigentümer.. Die erste Hälfte hatte man bereits 1964 übernommen. Firmensitz: Amsterdam, Niederlande Klassische Lackierung: Neue Lackierung mit schmalerem blauen Streifen: KLM cityhopper, alter Lack (neu wie KLM): Stand: Juni 2005 / Dez. 2008: Übernahme Martinait |
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