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Die El Al ist der "National Flag Carrier" des Staates Israel und wurde 1948 vom Staat gegründet. Die Charterfluggesellschaft Sun d'Or International Airlines ist einen 100%-Tochter.

Vier Monate nach Gründung des Staates Israel fand im September 1948 der Erstflug der El Al statt. Es war allerdings kein gewöhnlicher Passagierflug im üblichen Sinn. Chaim Weizmann, der erste Präsident Israels wollte mit einer eigenen Maschine von einer Konferenz von Genf nach Hause reisen. Auf Grund des Kriegszustandes war jedoch der Einsatz einer Militärmaschine nicht möglich. Zivile Maschinen standen Israel aber nicht zur Verfügung. Es wurde deshalb kurzfristig eine Douglas C-54 (Zivil DC-4) mit zivilen Kennungen versehen. Der Davidstern und auch der Titel "El Al" (Er geht zurück auf den Propheten Hosea im Tanach, der Heiligen Schrift des Jüdischen Glaubens) wurden erstmals öffentlich auf einem Flugzeug gezeigt. "El Al" kann mit "himmelwärts" oder "nach oben strebend" übersetzt werden. Die Maschine musste mit Zusatztanks ausgerüstet werden, da viele Länder nicht überflogen werden durften und der Flug deshalb 10 Stunden dauerte. Dieses Problem zieht sich wie ein goldener Faden durch die Geschichte der Airline und bereitet ihr auch hetue noch Probleme. Nach dieem einen Flug endete jedoch die zivile Karriere des Flugzeuges wieder.

Die eigentliche Gründung der El Al erfolgte im darauffolgenden November. Zunächst setze man wiederum geborgte Militärmaschinen ein und transportierte auch viele jüdische Flüchtlinge aus dem Jemen und dem Irak. Im Februar erwarb die El Al ihre ersten eigenen Maschinen - zwei gebrauchte DC-4 der American Airlines, die urspünglich in Militärdiensten gestanden hatten. Der erste planmäßige Flug führte über Rom nach Paris. Im Laufe des Jahres kamen Flüge nach London und Johannesburg hinzu. Die private Universal Airways wurde übernommen und man beteiligte sich mit 50% an der neugegründeten Arkia, welche zunächst nur inländische Flüge anbot. 1950 wurden zudem einige Curtiss C-46 Commando aus Militärbeständen beschafft und für Cargo-Dienste genutzt.

Später stießen auch Lockheed Constellation zur Flotte. Eine dieser Maschinen wurde, nachdem man bei schlechtem Wetter unberechtigt in Bulgarischen Luftraum eingedrungen war, abgeschossen. Da man aber auch ansonsten mit der Connie eher unzufrieden war (zu laut und zu unzuverlässig), erhielt man als zweite Airline nach der British Overseas Airways Corporation Bristol Britannia, welche mit Turboprop-Triebwerken ausgerüstet waren. Kurzzeitig konnte man mit diesen Maschinen die schnellsten Flüge über den Atlantik anbieten und hatte so einen Wettbewerbsvorteil. Trotzdem war die wirtschaftliche Situation meist angespannt, doch da sich das Land in fast permanenten Kriegszustand mit seinen Nachbarn befand, war eine zivile Airline für Israel überlebenswichtig, zumal viele ausländische Airlines den Staat mieden. Die Ära der Britannias im Tranatlantik-Dienst währte jedoch nicht lange und man beschaffte Boeing 707 und Boeing 720. Mit diesen Maschinen stellte die El Al 1961 den damaligen Rekord für den längsten planmäßigen kommerziellen Flug (Teilstück New York - Tel Aviv) auf und die wirtschaftliche Situation stabilisierte sich wieder etwas. 1967 brach jedoch der Sechs-Tage-Krieg aus und Teile des Personals und der Flotte wurden zum Militärdienst eingezogen. Zivile Flüge wurden aber denoch, wenn auch im verringertem Umfang, aufrechterhalten. Man flog dabei vorzugsweise bei Nacht.

Nach Kriegsende operierte die Airline kurzfristig sehr erfolgreich, doch dann trat ein neues Phänomen auf:
Terroristen hatten den zivilen Luftverkehr mit seinen weichen Zielen verstärkt in's Visier genommen. So gelang Mitgliedern der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) am 23. Juli 1968 die einzige erfolgreiche Entführung eines israelischen Flugzeuges. Weitere Anschläge folgten. Exemplarisch seien hier der Anschlag mit Schußwaffen am 18. Februar 1969 auf einer in Zürich zu Start bereitstehenden Maschine (Ein Pilot erlag seien Verletzugnen im Krankenhaus und ein Attentäter wurde von einer mitreisenden israelischen Sicherheitskraft ausgeschaltet) erwähnt. 1970 töteten palästinensischer Freischärler bei einem Überfall auf dem Flughafen München einen Angestellten der Gesellschaft, weitere Angriffe erfolgten z.B. in Athen, Berlin und Brüssel. Die El Al war deshalb schon lange vor anderen Airlines zur Einführung von gepanzerten Cockpittüren und dem Einsatz von bewaffneten Sicherheitskräften in den Maschinen (Sky Marshalls) gezwungen. Während z.B. Pan Am, Swissair und TWA bei einer konzentrierten Aktion am 06. September 1970 jeweils ihre entführten Maschinen verloren, behielt die Besatzung der El Al die Oberhand und die Terroristen der PFLP scheiterten. Auch in den folgenden Jahrzehnten war die El Al immer wieder ein ziviles Ziel terroristischer Angriffe. Ihre Sicherhetsmassnahmen dürften deshalb die strengsten in der Luftfahrt sein. Häufig erfolgt die Abfertigung in besonders gesicherten Teilen der ausländischen Flughäfen, das Gepäck wird einer Prüfung in einer Unterdruckkammer unterzogen und, nach einen Angriff mit leichten Flugabwehraketen Ende 2002 auf eine Maschine der Arkia soll zumindest ein Teil der Flotte mit mit einem Raketenabwehrsystem zum Schutz vor hitzesuchenden, tragbaren Raketen ausgerüstet worden sein. Verstärkte Fußboden des Passagierdecks sollen auch üblich sein, da man sich so größere Überlebenschancen bei einer Bombenexplosion im Frachtraum erhofft. Auf vielen Flughäfen werden israelische Flugzeuge zudem von örtlichen und anderen Sicherheitskräften verstärkt bewacht. Die Fraport untersagt auch das Fotografieren solcher Flugzeuge bei Rundfahrten. Viele andere Airlines haben die Israelis jahrelang ob der massiven und kostenintensiven Sicherheitsmaßnahmen belächelt, diese aber nach 9/11 zum Teil auch eingeführt. Lediglich die staatliche Interflug der DDR setze ebenfalls schon frühzeitig bewaffnete Sicherheitskräfte ein und wollte so der Republikflucht entgegenwirken.

Kritische Stimmen begleiteten auch die Einflottung der Boeing 747 ab 1971, da die ca. 400 Passagiere ein lohnenswertes Ziel für Attentäter jeder Colour darstellen würde. Mit ihr konnte die Strecke Tel Aviv - New York nonstop zurückgelegt werden. Auch dieser 13h-Flug war wieder ein neuer Weltrekord für kommerzielle Passagierflüge. Einen 747 der El Al hält zudem den Weltrekord für die größte Zahl an Passagiere, die je auf einem einzigen Flug befördert worden sind. Im Rahmen der Operation Salomon wurden offiziell 1.087 äthiopische Juden an Bord einer 747 ausgeflogen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch höher gewesen sein, da nicht alle Kinder registriert worden sind. Schätzungen sprechen dabei von 1.122 Personen. Im Vorfeld ging man von maximal 720 möglichen Passagieren aus. Der Evakuierungsflug der Qantas beim Zyklon Tracy aus dem Jahr 1974 mit 673 Passagieren wurde damit auf den zweiten Platz verwiesen.

Mitte der '70ger begann man auch mit Flügen am Sabbat (Der siebte Tag der Schöpfung, an dem Gott ruhte, im Judaismus beginnt er am Freitag Abend und dauert bis Samstag Abend): Die Maschinen starten im Ausland und kamen erst nach Ende des Sabbat in Israel an. Hierzu gab es jedoch erheblich Proteste religiöser, fundamentalistischer Gruppen, die zudem eine merklichen Anteil der Passagiere ausmachen. Der wirtschaftlcihe Schaden bei Flügen am Samstag wäre wahrscheinlich größer als der Ruhetag für die Flotte.

Eine weitere Ausweitung des Geschäfts brachte 1977 die Gründung der El Al Charter Services Ltd., die als Charterableger der El Al etabliert wurde. 1981 änderte sie ihren Namen in Sun d'Or International Airlines und gehört auch heute noch zu 100% der El Al.

Die 80ger brachten aber auch eine Umorientierung bei den Flugzielen. Während man ab 1980 erstmals Ägypten anfliegen konnte, schied der Iran im Nachgang der islamischen Revolution dort als Ziel aus. Erhebliche wirtschafliche Probleme ergaben sich zudem während eines längeren Streiks, bei dem zwischen September 1982 und Januar 1983 keine Flüge durchgeführt werden konnten. Im Rahmen der anstehenden Restrukturierung wurde die Beteiligung an der Arkia verkauft und ein Flottenerneuerungsprogramm gestartet.

Seit 1990 arbeitet man intensiv mit der North American Airlines zusammen und hielt in den ersten Jahren bis zu 24,9% der Besitzanteile an dieser Airline, verkaufte sie aber 2003 wieder an den Gründer. Den ersten Golfkrieg konnte man wirtschaftlich halbwegs unbeschadet überstehen, da man verstärkt auf Cargo-Flüge setzte. Gleichwohl führte das auch in eine Katastrophe, als eine Cargomaschine der El AL am 4. Oktober 1992  in Amsterdam kurz nach dem Start auf einen Wohnblock stürzte. Vier Personen an Bord der 747-200F und vermutlich 39 Personen am Boden wurden dabei getötet. Die Haltbolzen eines Triebwerkes hatten versagt, brachen aber nicht an der Sollbruchstelle. Das bei fast vollem Schub aus der Halterung gefallene Triebwerk riß auch das äußere Triebwerk ab und beschädigte eine Tragfläche erheblich, so dass der Pilot die Kontrolle über die Maschine verlor. Zehn Monate vor diesem Unglück ging eine 747 der China Airlines aus vermutlich gleichem Grund verloren, dieser wurde aber nicht mehr rechtzeitig entdeckt.

Mitte der 90er erschloß man auch neue Ziel in Asien und erhoffte sich Erfolge, indem man Tel Aviv als Umsteigehub für die Passagierströme von Asien nach Nordamerika. Gleichzeitig erhielten aber auch weitere Airlines Landerechte in Israel und auch die einheimische Konkurrenz machte der El Al zu schaffen. Die schon mehrfach geplante Privatisierung wurde deshalb immer wieder verschoben. Seit 2003 gab man jedoch schrittweise 87% der Besitzanteile in nicht-staatliche Hände ab

El Al und Sun d'Or betreiben eine reine Boeing, die aktuell zusammen 36 Maschinen umfasst.

  El Al Sun d'Or
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Elal
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Tel Aviv, Israel
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El Al, auslaufende Farben:

El Al, aktuelle Farben:

Sun d'Or mit Basislackierung des Vorbesitzers der Maschine

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Stand: Dezember 2007