Schon in den 60er Jahren führte Antonov Flüge mit übergroßen Frachtstücken
durch. Gleichzeitig wurden in Kiev in der heutigen Ukraine weiterhin Flugzeuge
entwickelt, um die Transportbedürfnisse des größten Flächenstaates der Erde zu
befriedigen. Die Ergebnisse sind auch heute noch auf vielen Flughäfen auch in
Westeuropa zu sehen. Die bekanntesten Maschinen dürften wohl die AN-22 (größtes
Turboprop der Welt), die AN-124 (größte Fracht-Serienmaschine der Welt) und die An-225
(größtes Flugzeug der Welt) sein.
Ab 1989 durfte Antonov noch unter Aeroflot-Flugnummern Frachtflüge auch
außerhalb der Sowjetunion durchführen, erhielt jedoch schon im Folgejahr die
Zulassung als eigenständige Fluggesellschaft. Im Mai 1993 wurde dieses
Zulassung von der jetzt unabhängigen Ukraine erneuert und Antonov vergrößerte
die Frachterflotte mit weiteren Maschinen aus eigener Herstellung. Heute werden
von Antonov die wohl letzte flugfähige AN-22 und die einzige fertiggestellte
AN-225 betrieben.